Am Donnerstag, dem 26.02.2026, rückte die Freiwillige Feuerwehr Zwentendorf um 10:30 Uhr zur Unterstützung der Freiwillige Feuerwehr Kleinschönbichl zu einer Bootsbergung auf der Donau aus.
Die bereits im Einsatz stehende Feuerwehr Kleinschönbichl war zuvor zu einer Bootsbergung kurz vor der Rosenbrücke bei Tulln ausgerückt. Während das Feuerwehrboot der Feuerwehr Kleinschönbichl zu Wasser gelassen und eine Erkundung entlang des Treppelwegs durchgeführt wurde, ging die Meldung über ein zweites herrenloses Boot auf Höhe Zwentendorf an der Donau ein. Um die Strecke effizient absuchen zu können, wurde daher auch die Feuerwehr Zwentendorf zum Einsatz hinzugezogen.
Nach kurzer Abstimmung wurde der Suchbereich aufgeteilt: Die Feuerwehr Zwentendorf kontrollierte den Abschnitt vom Donaukraftwerk Altenwörth bis nach Kleinschönbichl, während die Feuerwehr Kleinschönbichl parallel dazu den Bereich stromabwärts weiter absuchte.
Im Zuge der Suche konnten tatsächlich zwei Boote auf der Donau lokalisiert werden. Das erste befand sich bereits auf Höhe Tulln. Es wurde dort von der Schifffahrtsaufsicht geborgen und im Hafen Tulln gesichert.
Währenddessen konnte auch das zweite Boot aufgefunden werden. Dieses geriet jedoch bei den angelegten Großschiffen im Bereich des Industriepark Pischelsdorf unter einen Schleppverband.
Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere herrenlose Boote auf der Donau befinden, wurde die Suche zusätzlich durch einen Polizeihubschrauber aus der Luft unterstützt. Auch aus der Luft konnten jedoch keine weiteren Boote festgestellt werden.
Nach einer kurzen Lagebesprechung am Treppelweg wurden die angelegten Großschiffe voneinander getrennt, sodass das darunter eingeklemmte Boot freikam. In weiterer Folge konnte es gemeinsam mit dem A-Boot der Feuerwehr Kleinschönbichl geborgen und im Hafen Kleinschönbichl gesichert werden.
Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden und alle eingesetzten Kräfte rückten wieder ein.